In diesen Tagen erscheint im Kasseler Mangroven Verlag von Radhika Desai das bereits 2013 publizierte Buch »Geopolitical Economy: After US Hegemony, Globalization and Empire« in einer deutschen Übersetzung.
Wir veröffentlichen daraus redaktionell bearbeitet einen Auszug aus dem letzten Kapitel und danken dem Verlag für den Vorabdruck. (jW) Krisen bringen sprichwörtlich Chancen mit sich. Das galt auch im großen Maße für die Krise nach 2008, obwohl ergriffene Chancen wiederum auch Risiken beinhalten. Der gegenwärtige multipolare Moment birgt jedenfalls hoffnungsvollere Möglichkeiten als das Ende des Zweiten Weltkriegs. Damals führte die übermäßige Macht, die der Krieg den Vereinigten Staaten verlieh, die Welt auf einen langen Umweg: weg von einer Art internationaler Welt der multilateralen Wirtschaftsregierung, die Keynes vorgeschlagen hatte.
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